Posts Tagged 'wheelchair'

another tour on Lago Maggiore

In spite of all the challenges I had during the last months, I was able to organize a paddling weekend with the handicapped paddlers from Germany (mostly from Bayern), again with Enrico from TravelinKayak. We were 9 paddlers, 7 “diversely abled” and 2 “bipedals”. And even if the weather was not very good (much rain), we had two stunning days at Camping Concadoro (thanks to Maurizio!) at Feriolo di Baveno. With the help of Daniele and the barcaiolo even the transport of 5 wheelchairs to the ” isola dei pescatori” could be managed!

Just have a look at the video:

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4 days in Liguria

The reason why there were no posts in the last months was not only the “normal” paddle abstinence in winter. I had to settle a lot of things. One of these things: the search for a new appartment (extremely difficult around Zuerich anyway, and even more difficult if you are in a wheelchair). After nearly 40 mostly frustrating queries I finally found a suitable appartment, outside of Zuerich – I’ll probably move in at the end of September. Before I can move in, some work has to be done, in the kitchen and in the bathroom (adaptations for wheelchair user), all of which I have to coordinate.

But in spite of all the investigations and other duties I have – and had – to do, I’ve been a few days in Liguria, more precisely at Portovenere.

Have a look at the video:

Thanks to Enrico for the video! Thanks to Daniele and Uschi for the company and the help!

 

 

erste Erfahrungen mit dem neuen Bike

Am vergangenen Donnerstag hat mir Gino den neuen Rollstuhl samt Vorspannbike geliefert! Damit kam eine laengere (Vor-) Geschichte zu einem guten “Ende”.  Ich hatte ja schon lange den Wunsch, mir ein solches Bike anzuschaffen. Im Juli 2012 bin ich extra nach Deutschland zur Firma Pro Activ gereist, um abzuklaeren, ob es moeglich waere, das von ihnen produzierte Vorspannbike sowohl an den Rollstuhl als auch an mein altes Liegebike zu montieren. Diese kombinierte Moeglichkeit, die es bei anderen Herstellern nicht gibt, fand ich natuerlich besonders attraktiv (mein Liegebike ist ja schon von dieser Firma).

Ich verzichte hier darauf, alle Hindernisse, Zwischenfaelle und Verzoegerungen aufzuzaehlen, die bei der Bestellung und Anpassung aufgetreten sind (es waren einige) – sicher ist: ich habe die beiden Geraete wirklich lange “erwarten” muessen.

Jedenfalls bin ich nun Besitzerin eines bionX-Vorspannbikes. Hier ein Bild, für jene, die nicht wissen, wie so was aussieht (dieses Vorder-Teil wird mit einer speziellen Vorrichtung an den Rollstuhl angekoppelt):

NJ1e_assistantmy brand-new adaptive bike

Seit Donnerstag habe ich jede Gelegenheit genutzt, die neuen Moeglichkeiten zu erproben. Dass gerade Schulferien sind (auch wenn diese durch eine Reihe von Aufgaben leider schon ziemlich besetzt sind), ist dafuer natuerlich guenstig. Am Freitagmorgen habe ich eine grosse Rundfahrt durch die Stadt gemacht, dabei kam ich auch am Buerkliplatz-Markt  vorbei, wo ich – voellig ungeplant und mit Begeisterung – frisches Gemuese, Brot und verschiedene italienische Spezialitaeten gekauft habe.

Einen Einkaufsbummel auf dem Markt hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gemacht, denn mit meinem Liegebike haette ich zwar schon zum Markt gelangen, aber nicht dicht an die Staende heranfahren koennen (oder riskiert, damit alle Leute in der näheren Umgebung zu erschrecken und zu veraergern). Ausserdem sitzt man im Liegebike  so tief unten, dass es sich eher schwierig gestaltet, den Leuten “auf Augenhoehe” zu begegnen.

Am Nachmittag bin ich dem Huegel entlang, auf dem Veloweg, nach Erlenbach gefahren. Am Ende des ersten Tages hatte ich dann (ganz locker) ungefaehr 38 km, mit diversen Hoehenmetern, gemacht .

Am Samstag hat es (wie schon so oft dieses Jahr) fast den ganzen Tag geregnet, gestern Sonntag war es zwar trueb und kuehl, regnete aber nicht. Diesmal wollte ich testen, wie es sich mit der Radstands-Verlaengerung faehrt (diese dient dazu, Steigungen besser zu ueberwinden, sie verhindert, dass das Vorderrad durchdreht). Dafuer bin ich der Zollikerstrasse entlang und die Fluehgasse (ca. 13% Steigung) hoch zum EPI-Restaurant gefahren. Ausgerechnet an dieser Steigung hat mich der Motor dann leider wieder im Stich gelassen (wie schon bei der Anpassung mal); vermutlich muessen die Einstellungen noch (ein weiteres Mal) optimiert werden. Zum Glueck hat mich ein netter Herr (der mich vom Auto aus gesehen hatte) gut 30 m den Huegel hoch gestossen, bis der Motor mich dann wieder unterstützte…

Das Panorama beim EPI-Park ist wirklich schoen. Im Bild sieht man die Aussicht, leicht unterhalb des Restaurants, bei der Gaertnerei. Es ist zwar “nur” ein Selbstbedienungsrestaurant, aber die Kueche ist richtig gut. Ausserdem hat es einen schoenen Wintergarten, der im Sommer geoeffnet wird. Anders als im Bild, schien am Sonntag die Sonne allerdings nicht, es war eher grau.

view from the EPI-Park

Heimwaerts ging es dann ohne Zwischenfaelle, abwaerts muss ich allerdings wesentlich mehr bremsen als mit dem Liegebike.

Heute Morgen: der Himmel schon wieder sehr bedeckt, aber immerhin regnet es nicht. Ich nehme mir ja seit Februar schon vor, die Chagall-Ausstellung im Kunsthaus zu besuchen, bin aber bisher nicht dazu gekommen. Mit dem Auto macht das keinen Spass (die Parkplatzsuche braucht fast mehr Zeit als die Fahrt dorthin), und mit dem Liegebike waere ich ja gar nicht ins Museum rein gekommen.

Also hab ich mich aufgemacht, das Bike angekoppelt und war in einer knappen Viertelstunde im Museum (mit dem Auto haette ich ungefaehr gleich lang gehabt). Das An- und Abkoppeln beherrsche ich mittlerweile  einigermassen, und nach kurzer Zeit war ich, im Rollstuhl, in den Ausstellungsraeumen. Genial, das erweitert meinen Aktionsradius betraechtlich und gibt mir neue Freiheiten!

Hier noch der Link zur (sehenswerten) Ausstellung: http://www.kunsthaus.ch/chagall/index.html

A short summary: I’m happy to have got my new adaptive bike, after months of waiting. Finally! My old handbike is still fine, but I can’t get to a museum or go shopping with the bike, as it is quite long. With the new adaptive bike I simply undock the bike from the wheelchair and go inside the shop or the museum or whatever by wheelchair. The new bike has also electric support, so I’ll be able to go up and down hills without worrying about the steepness.

Per gli amici italiani: l’handbike e la carrozzina, che stavo aspettando da mesi, sono finalmente arrivati! Una gran bella cosa, che mi permette una libertà, che non avevo più da anni e anni!

P.S. Wassertemperatur im Zürichsee;  immerhin schon 14 Grad, im Luganersee 16 Grad Celsius!

Water temperatures are slowly rising, so even if it rains next weekend in Lugano, we will go kayaking!

buone feste, bonne année, happy new year, gutes neues Jahr …

… waiting for next-year kayaking

Like most wheelchair users, I am waiting for less snow and rain, more sun, milder temperatures – in short for conditions which would allow me to get paddling again. I would like to send season greetings to all paddling folks and especially to my friends! Some of you still go on kayaking in these months (I know that lakes and sea can be especially beautiful during the winter months, and I surely would prefer to be able to go on paddling during this time); others, like me, have their kayaks in a garage or barn, and (for diverse reasons) don’t go paddling.

But even if there are still three months of winter, the days are already becoming longer. So I’m beginning to prepare mentally the 2013 tours. I really hope to meet again many of you, and to have fun on the water.

… bits and pieces about swimming and other aquatic exercises

In the meantime I do some swimming (in pools), once or twice a week. Last month I attended a watsu and water dance workshop (practising partner exercises). Now I try to practise solo (in pools with warm water when I find enough space to move around).

For those of you who don’t know the watsu method, have a look at the following video:

Buone feste e buon anno a tutti gli amici italiani, aspettando di rivedervi ad estate dell’anno 2013! Siccome colle attuali condizioni invernali non posso andare in kayak, sto praticando almeno il nuoto. E ho fatto un stage di watsu (praticando nel ruolo attivo e anche in quello passivo) il mese scorso. Per tutti quelli che non conoscono il watsu, il video qua sopra può darvi un idea.

Der Winter ist fuer mich, wie fuer die meisten Rollstuhlfahrer, eine eher muehsame Jahreszeit.  Die meteorologischen Bedingungen (Kaelte, Schnee, Eis) stellen zusaetzliche Herausforderungen im Alltag dar und ich bin dadurch, in vielerlei Hinsicht, noch eingeschraenkter als sonst. Ausser Schwimmen (und eher selten Handbiken) komme ich zurzeit kaum zu lustvoller Bewegung. Immerhin habe ich in den vergangenen Monaten WaTa Workshops gemacht, und experimentiere nun hie und da “solo” in einem Pool (die seltenen Male, bei denen ich das Becken fuer mich allein habe). Das ist natuerlich etwas voellig Anderes als Kajakfahren, aber es ist immerhin  Bewegung in meinem liebsten Element (und erlaubt mir ueberdies ein Bewegungsspektrum, das an Land nicht oder kaum moeglich waere).

Euch allen die besten Wuensche fuers 2013 (nachdem die Welt ja noch nicht untergegangen ist, haben wir vielleicht Gelegenheit, uns im naechsten Sommer wieder auf dem Wasser zu treffen).

Addendum: In the next few months there will probably not be many posts on this blog. But I promise I’ll resume writing on a regularly basis in march or april.

Serpiano – Lago d’Iseo – Lucignano

Schoenes Wetter haben wir ja in dieser ersten Etappe der Reise; all die Sonnentage, die wir im Juli vermisst haben, scheinen sich fuer unsere Reise zurueck gehalten zu haben… In Serpiano (1. Uebernachtung) durfte ich den Ceresio, den ich ja erst kuerzlich per Kajak erkundet habe, von oben bestaunen und mich an einige Stationen der Tour erinnern:

Ceresio lake, view from Serpiano

Den Lago d’Iseo kannte ich noch nicht, kleiner als der Gardasee hat er dennoch Einiges zu bieten: wenig verbaute Ufer, angenehm kuehles Wasser (bei den hochsommerlichen Temperaturen sehr erwuenscht), und vor allem eine grosse bewaldete Insel – die “groesste Seeinsel Europas”, Monte Isola genannt. Wir sind mit der Faehre dorthin und haben mit Velo, respektive Handbike, die ganze Insel umrundet. Die Steigungen waren mit dem Bike gerade noch machbar – und nach etwa der Haelfte des Weges haben wir eine wirklich schoene Stelle zum Baden gefunden (Parco pubblico).

Monte Isola, lake Iseo

Autofahrt von Iseo nach Lucignano, bei Arezzo: laut Googlemaps etwa 4 bis 5 Stunden. Die Fahrt nahm aber deutlich mehr als 6 Stunden in Anspruch (Fahrerin und  Beifahrerin wurden ziemlich strapaziert), bei Temperaturen von 33 bis fast 38 Grad! Da half auch die Klimaanlage nicht wirklich … Wie es so geht auf Reisen mit dem Rollstuhl, gab es am Schluss dieses anstrengenden Tages noch eine unliebsame Ueberraschung (nicht das Hotel, das ist sehr angenehm) – der Schlauch in einem meiner Rollstuhlreifen platzte und somit war mein Rollstuhl – voruebergehend – nicht zu brauchen. Immerhin gab es im Hotel Scooter, zum Ueberbruecken besser als nichts. Nach dem Abendessen wollte ich jedoch nur noch ins Bett, die Loesung fuers Rollstuhlproblem wurde auf heute verschoben (sie ist inzwischen in Sicht).

Nun sind wir also mitten in der Toscana, in der Naehe von Lucignano. Die Ortschaft habe ich (da ja mein Rolli nicht zur Verfuegung steht) noch nicht gesehen, aber das werde ich in den naechsten Tagen hoffentlich nachholen, hier schon einmal ein Luftbild:

Lucignano, aerial view

Da es auch heute noch heiss bis sehr heiss ist, habe ich zuerst das Bike aus dem Auto geladen –  damit nicht noch mehr Schlaeuche platzen. Und das Auto werde ich  auch noch umparkieren muessen, damit das Kajak keinen Schaden leidet. Am angenehmsten ist es natuerlich in den (sehr schoenen) piscine.

the two pools

As the Internet connections were bad these last days, I’ve not been able to write new posts lately. Just a few informations: I’m on the road for Elba, travelling through Tuscany, from Serpiano to Iseo and then to Lucignano near Arezzo. We have had a lot of sunshine these days, it’s rather hot (mostly 35 degree Celsius). Yesterday the inner tube of  one tire in my wheelchair burst. This meant nearly one day without wheelchair – a pretty mess after an exhausting day on the road! But the people in the hotel were helpful.

Ceresio (*) – mit TiKayak

(*) Ceresio : Luganersee

Uebersicht Luganersee (map):

Dank unseren beiden Guides, Enrico und Manuela, die in jeder Hinsicht hervorragend fuer uns sorgten, haben wir drei wunderbare Tage auf dem Luganersee, entlang ganz unterschiedlicher Uferabschnitte, erlebt. Wir hatten dabei Sonne und Regen, spiegelglattes und aufgewuehltes Wasser, häufig Windstille, aber auch mal zuenftigen Gegenwind. In Caprino eine traumhafte Unterkunft, direkt am Wasser, fuer uns allein…

We had three wonderful days on the Ceresio, with Enrico and Manuela, along the water’s edge – in Switzerland and in Italy. A liberating experience for me, on the water in my kayak there are much less barriers than on landAnd the adaptations made by Matthias do help, I’m so glad! I’ll write more about the adaptations later on.

Route 1. Tag (first day itinerary):

Burò, Morcote, Punta Poiana, Bissone, Campione d’Italia, San Rocco, Caprino

click on the link to see the route: http://www.umapper.com/maps/google/id/106643

Route 2. Tag (second day):

hin: Caprino, cantine di Gandria,  Golfo di Porlezza, mittags in Claino con Osteno

click on the link to see the route: http://www.umapper.com/maps/id/106645/

Route 3. Tag (third day):

Caprino, Castagnola, Lugano, Capo San Martino, Melide, Morcote

click on the link to see the route: http://www.umapper.com/maps/id/106646/

Morcote:

bei Regen (with rain):

 und bei Sonnenschein (and sunshine):

kurz vor Caprino (arriving at the house in Caprino):

Ferienhaus in Caprino (helles Gebaeude Bildmitte)

our lodging place, in the middle of the picture:

The house (lovely location) in Caprino is not really accessible in wheelchair, but everybody helped and so that was no big problem for me.

Photos: Manuela Sassella.

Bin auf youtube auf ein Video über eine Seekajakfahrt auf dem Luganersee gestossen, das einen grossen Teil unserer Route abdeckt und einen schoenen Eindruck über die vielfältige Uferbeschaffenheit dieses Sees vermittelt (bei uns war der See allerdings nicht immer so spiegelglatt):

http://www.youtube.com/watch?v=h4qUt4FMjSs


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