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Liguria, April 2015

As “usual” I went with Enrico from Travel in Kayak to Portovenere, for the beginning of my kayak season. And as “usual” the weather was windy, chilly and rainy… Nevertheless we had great fun (with a great group).

Wei schon letztes Jahr startete ich die Kajaksaison mit ein paar Tagen in Ligurien, mit Enrico und ein paar anderen Padllern, die ich teilweise kannte.Wie schon letztes Jahr waren die meteorologischen Bedingungen jedoch eher anspruchsvoll. Wind und Wellen, bei noch kühlen Temperaturen… Dass ich diesmal kein einziges Mal gekentert bin, hat übrigens vor allem damit zu tun, dass ich bei mindestens zwei Gelegenheiten die Nerven behalten habe, als mir der Wind das Paddel aus den Händen schlug, und ich mich nur mit den Händen aufrecht halten konnte.

Dadurch, dass ich auf der Hin- und Rückfahrt nicht selbst Auto fahren musste, war die Reise für mich zum Glück nicht allzu anstrengend, dennoch war es jeweils fast ein voller Tag unterwegs im Auto (im Bus von Enrico, von Portovenere nach Lugano, im Auto von Jean-Claude von Lugano nach Uster) und somit nicht ganz ohne. Zudem war ja, vorher, auch noch die ganze Packerei, Kajakzeug und persönliche Sachen, zu erledigen. Immerhin hatten wir einen Teil des Kajakzeugs am Tag vorher noch waschen und aufhängen können, so dass wir keine (ganz) nassen Sachen einpacken mussten.

Wir hatten am Samstagnachmittag (Tour rund um Palmaria) und am Dienstagmorgen (Tour nach Le Grazie) ein wenig Sonne. Am Sonntag konnten wir, wegen der Verhältnisse auf dem Meer, nur eine kleinere Tour entlang den Cinqueterre machen (statt Monterosso – Manarola nur Monterosso – Vernazza; Fahrt nach Monterosso mit Bus und Anhänger), aber wir waren doch jeden Tag auf dem Meer und haben auch am schlechtesten Tag (Montag) im kleinen Hafen von Le Grazie zumindest ein bisschen Technik-Übungen gemacht.

Die Gruppe war ausgesprochen angenehm. Obwohl sich die wenigsten vorher kannten, und zudem drei verschiedene Sprachen (italienisch, englisch, französisch) vertreten waren, verstanden sich die Leute gut. Es gab niemanden, der unangenehm auffiel, und es war nicht nur auf dem Wasser, sondern auch am Tisch, immer recht lustig. Alle haben einander geholfen, insbesondere mir, und dies ohne mich das spüren zu lassen.

Un paio di giorni sul mare in Liguria, in compagnia di amici italiani. Tante risate, guida dedicata, cibo fantastico come sempre!! Un bel ricordo, anche se il tempo era breve e le condizioni meteo non troppo facili.

il gruppo

il nostro gruppo

panorama

panorama

at night

at night

IMG_2860

basilico dalla Liguria

basilico nel boccalino

basilico nel boccalino

la bottega del bajeco a Portovenere, già scoperta nel 2014

last day with the group

gruppo con vista mare

Daniele, heart and soul of our group

Daniele, heart and soul of the group

4 days in Liguria

The reason why there were no posts in the last months was not only the “normal” paddle abstinence in winter. I had to settle a lot of things. One of these things: the search for a new appartment (extremely difficult around Zuerich anyway, and even more difficult if you are in a wheelchair). After nearly 40 mostly frustrating queries I finally found a suitable appartment, outside of Zuerich – I’ll probably move in at the end of September. Before I can move in, some work has to be done, in the kitchen and in the bathroom (adaptations for wheelchair user), all of which I have to coordinate.

But in spite of all the investigations and other duties I have – and had – to do, I’ve been a few days in Liguria, more precisely at Portovenere.

Have a look at the video:

Thanks to Enrico for the video! Thanks to Daniele and Uschi for the company and the help!

 

 

bald Frühling? spring is in the air!

Nach einem langen und (in Zürich und anderswo) ungewöhnlich kalten Winter werden die Tage endlich länger – und wärmer. Zwar leide ich noch an den Folgen meines Unfalls, aber ich plane trotzdem wieder einige Kajaktouren. Noch hängt das Boot, leicht verstaubt, unter der Garagendecke. Ich hoffe sehr, demnächst werden es die Temperaturen erlauben, dass auch ich mich wieder aufs Wasser wage, zuerst mal auf dem Zürichsee. Die Wassertemperatur des Sees liegt vorläufig noch bei 6 Grad Celsius, aber wenn es keinen Schnee und Frost mehr gibt, dürften die Temperaturen bald steigen. Ende April werde ich mit TiKayak auch wieder in Ligurien paddeln. Darauf freue ich mich sehr!!

This winter was awfully long for me, and I’m still suffering the aftermaths of my tumble with fracture in november. For months I couldn’t do any sports and I’ve been mor or less confined to the house, working and reading. But here I am, planning again kayak tours for 2012. I’m anxious especially for the first tour of the year with Tikayak in Liguria – from Genova to La Spezia at the end of april. Will I be able to paddle (and enjoy) as much as last year?? As the temperature of the is still 6 degree Celsius, I’ve to wait some more weeks before I can adventure myself on the Lake Zuerich, even if I would like to have a little workout.

Agli amici italiani: a presto in Liguria!

calm sea – rough sea

Wie schon berichtet, fand am letzten Samstag die Portofino-Tour (Rapallo – San Fruttuoso) statt. Auf dieser Tour gab es zwar durchaus Wellen und Wind, aber mehrheitlich war das Meer ruhig, nur kleinere Wellen. Für den Sonntag war eigentlich noch eine Tour in der entgegengesetzten Richtung vorgesehen. Allerdings war das Wetter (ausnahmsweise auf meiner Reise) wirklich schlecht – dichte Wolken, Regen, starker Wind – und so beschloss Enrico, der Leiter, im (geschuetzten) Hafen von Rapallo (Kajak-) Technikübungen zu machen. Das war schon einigermassen anspruchsvoll, bei Wind und Regen. Es war nur noch eine kleinere Gruppe, die daran teilnahm, auch ich wollte mir die Gelegenheit zum Ueben nicht entgehen lassen. Nachdem wir alle erfolgreich die Kajaks gestuetzt, gewendet und, so weit als moeglich, “beherrscht” haben, paddelten wir bis zur Hafeneinfahrt (also gar nicht weit) – nur, um eine Ahnung von der Wucht der Wellen zu bekommen. Raus ging es ja noch ziemlich gut (man hat die Wellen vor sich). Als es jedoch darum ging, zu wenden, um zurueck zu paddeln, gab es einen Augenblick, in dem ich ernsthaft dachte, jetzt kippt das Kajak! Die Wellen waren schaetzungsweise (und laut Meteo) so hoch wie ich selbst (1.5m), und kamen in sehr unregelmaessigen Abstaenden. Dank den Anweisungen von Sinsa (Enrico), der mir sofort zurief, was zu tun war (stuetzen, kraeftig paddeln, Kurs halten), kam ich dennoch irgendwie wohlbehalten wieder in den Hafen zurueck. Uff, es war schon eindruecklich, das mal zu erleben – aber ich war  froh, unter diesen Umstaenden keinen Wiedereinstieg machen zu muessen. Das waere mühsam geworden…

Rapallo, wind & wavesme at Rapallo, in the small port

Nur, um eine Vorstellung zu bekommen, hier unten ein Bild, das etwa vergleichbare Wellen zeigt, allerdings bei blauem Himmel; bei uns war der Himmel sehr, sehr, grau und verhangen. Wir selbst hatten weder Zeit noch Energie, um unter diesen Bedingungen noch Fotos zu machen.

rough sea (similar to what we had at Rapallo, but the sky was not blue at all for us)

Gerade als wir wieder im Hafen waren, ging ein richtiger Platzregen los. Wir hatten tatsaechlich genau den richtigen Moment gewaehlt, um wieder in den Hafen rein zu paddeln und aufzuhoeren….

Eigentlich dachte ich ja in diesem Moment, fuer mich sei das nun das letzte Mal – und der Abschied – vom Kajaken auf dem Meer gewesen. Einmal mehr hat mich jedoch Enrico ueberrascht, indem er fuer den Montagabend ein Gruppe seiner Freunde zusammen trommelte, und von Genova-Quinto aus eine wunderbare Tour organisierte, bei Sonnenuntergang (und spiegelglattem Meer). Fantastisch! Er hatte wirklich an Alles gedacht, um mir die Teilnahme zu ermoeglichen – Kajaktransport, Einstieg mit Hilfe, Hocker in der Dusche etc.)

tramonto Quintosunset (at Genova-Quinto)

Tramonto memorabile per la mia partenza da Genova, GRAZIE per tutto, Enrico & Co!!

Let me just write a few words about my kayaking trips around Genova: after more or less calm water on saturday around Portofino (only some scirocco), we had the occasion to have a look at rough water on sunday. We stayed at the port of Rapallo most of the time (but even in this bay we felt the strong wind), recapitulating some basic techniques (braces etc.). Enrico suggested to paddle out a little and “have a look”. We didn’t go very far. Going outwards was not too big a problem, but turning the kayak to go back to the small port was a real challenge! Thanks to Enrico’s instructions I succeeded to not capsize, but it was a narrow escape

On sunday I was convinced that would have been the last time on sea with the kayak (at least for this year), but Enrico managed to organize another trip with some of his friends on Tuesday evening. Tremendous sunset, I’ll probably remember it for a very long time…

Rapallo – San Fruttuoso e ritorno

Gestern eine sehr schoene Kajak-Tour, mit Enrico und Manuela von TiKayak und einer groesseren Gruppe von Italienern aus Genova und Triest, bei  – entgegen dem Wetterbericht des Vortages – wunderbarem Wetter:

http://www.umapper.com/maps/view/id/110710/

mit einer Kaffeepause im Hafen von Portofino, wo gleichzeitig mit uns eine grosse Hochzeitsgesellschaft landete (jedoch nicht mit Kajaks, sondern mit einer grossen weissen Yacht). Die Frauen (vermutlich Englaenderinnen) alle aufgetakelt. Wer allerdings die groessere Attraktion war, wir mit unseren Spritzdecken oder sie mit den Federboas, bleibe dahin gestellt.

Hier ein Bild von San Fruttuoso (ein wunderbarer Ort, aber im Sommer tagsueber voellig ueberlaufen):

San Fruttuoso

Am Schluss wurde (per GPS) festgestellt, dass wir insgesamt 26 km entlang der Kueste gepaddelt sind, bei leichtem bis mittlerem Wellengang eine ganz ordentliche Leistung. Insbesondere auch fuer mich, ich kannte ja das Meer vor dieser Reise eigentlich nicht, und schon gar nicht die besonderen Bedingungen an den ligurischen Kuesten.

Saturday: splendid tour on the Ligurian sea from Rapallo to San Fruttuoso and back with Enrico and Manuela (TravelinKayak). We had sun, not much wind and not (too) much waves. Interesting for me: even if the sea was more or less calm, the conditions werde different from Elba, where we also had calm sea most of the times. I think the conditions in this tour round Portofino depended on drifts, especially near the cliffs. We were a group of nine kayakers. Again very nice Italian people; the kayakers seem to be a special sample of population…

Un grande Grazie a tutti coloro che mi hanno accompagnato – e anche aiutato – su questo tour – è stato di nuovo una bellissima esperienza!


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