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Bodensee – Sicherheitstraining SaU

Am Wochenende zu Gast beim Paddelclub Ueberlingen am Bodensee, fuers RST (regionales Sicherheitstraining), organisiert von der SaU. 26 Paddler und Paddlerinnen aus verschiedenen Gegenden Deutschlands fanden sich bis zum Freitagabend ein,  die meisten davon aus dem Suedwesten Deutschlands. Mit dabei auch eine Schweizerin (ich).
Paddleclub Ueberlingen

Paddleclub Ueberlingen

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kayaks and tents

Da ich, wie ein paar wenige Andere auch, nicht auf dem Gelaende des Paddelclubs zeltete, sondern in einem einfachen Hotel in Ueberlingen uebernachtet habe, kann ich über den spaeteren Abend am Freitag (und auch ueber die Naechte) nichts sagen. Der Club ist jedenfalls sehr schoen am See gelegen, hat gute sanitaere Einrichtungen und sogar eine Kueche.

Am Samstag, dem Hauptkurstag, konnte ich – trotz der Schmerzen beim Sitzen, die ich leider in den letzten Tagen wieder hatte – gluecklicherweise bei allen Kursteilen dabei sein. Es scheint sogar, als haette mir die viele Bewegung eher gut getan hat, jedenfalls waren die Schmerzen am folgenden Tag deutlich weniger stark.

Auch das Wetter meinte es gut mit uns, die Sonne schien den ganzen Tag und es herrschten angenehme Temperaturen – im und auf dem Wasser – ideal fuer Rettungsuebungen.

Wer, wie ich, das volle RST durchlief, wurde von Theo (van der Kuil) und Kai (Urban) betreut. Theo war fuer das Modul Paddeltechnik zustaendig, Kai fuer die Rettungsuebungen. Zusammen leiteten sie beim letzten Modul am Samstag die Schleppuebungen an.

Wer wollte, konnte aber auch “nur” bei zwei anderen Leitern (Bernd und Peter) an der Paddeltechnik oder den Rettungsuebungen feilen.

Die theoretischen und praktischen Inputs wurden mehrfach erprobt und angewendet, so konnten alle Fortschritte machen und Erfahrungen sammeln. Die beiden Leiter machten ihre Sache sehr gut, die Anweisungen waren klar; wenn etwas nicht auf Anhieb klappte, dann nicht wegen ihnen …

Theo

Theo

paddling technique

paddling technique

Bei der Paddeltechnik und den Rettungsuebungen wurde in den kleinen Gruppen (je 6 Teilnehmer) bei den meisten Uebungen auf jeden Teilnehmer eingegangen. Auch ging es, zumindest in meiner Gruppe (Gruppe 1), ziemlich lustig zu und her (fuer die Person, die auf dem Wasser Anweisungen gab, vielleicht nicht immer ganz einfach). Aber in einer entspannten Atmosphaere lernt es sich einfach besser 😉

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Kai leitet Rettungsuebung an

Es war ein voller Tag. Von 9 bis 18 Uhr Kurs, mit knapp anderthalb Stunden Mittagspause. Am Nachmittag ist jeder der RST-Teilnehmer in unserer Gruppe mindestens achtmal “gekentert” und wieder eingestiegen, mit verschiedenen Techniken, einige auch öfter.

paddling to rescue

paddling to rescue

Auch wenn ich solche Uebungen schon ein paar Mal gemacht habe, ist es doch nuetzlich, das immer wieder zu machen. Einerseits, um Routine zu bekommen, aber auch, weil es jedes Mal wieder anders sein kann. “Gekenterte” und deren Boote koennen sich sehr unterschiedlich verhalten und auswirken. Es ist z.B. ein grosser Unterschied, ob ich ein schmales oder ein breites Boot ueber mein Boot ziehen muss, einem langen oder kurzen Paddler beistehen soll.

all in

unintentional all-in

reentry Ben

reentry Ben

Mein persoenliches Highlight war, dass ich Gelegenheit hatte,den “heel hook” mal unter guenstigen Bedingungen probieren zu koennen – und siehe da, es funktionierte. Es ist, mindestens unter einfachen Bedingungen, sogar weniger anstrengend als der Paralleleinstieg.

Heel hook re-entry

heel hook re-entry (from Kayarchy)

Den Samstagabend haben wir gemeinsam in einem Restaurant im Nachbardorf ausklingen lassen, das Personal war allerdings leicht ueberfordert durch unsere grosse Gruppe. Es dauerte eine gefuehlte Ewigkeit, bis die (doch recht hungrigen) PaddlerInnnen ihre Teller vor sich hatten – und fast ebenso lange, bis wir endlich zahlen konnten…

The past weekend I had the occasion to participate to a safety training on the Lake Constance, offered by the Salzwasserunion (SaU) – even if I’m not a member there. Kai and Theo did both a pretty good job. The weather was fine on saturday, when most of the practical exercises took place. In our small group (six paddlers) we practised – and laughed – a lot. For example when Ben and I offered an all-in – unintentionally. I’m very happy to have been able to participate and do more or less all the exercises, despite my problems (lumbago) on the days before the weekend.

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Ceresio 2012

Another weekend on the water, this time no rain and much sunshine! With Tikayak we explored the golfo of Agno (first day) and the stretto di Lavena (second day), both days starting from Morcote. And we also did a lot of paddling exercises (technique, rescue and so on). By the way: Ceresio = Lake Lugano

http://www.umapper.com/maps/view/id/133129/

click on the link above to see our route

If you are interested to see how a kayak rescue works, click on the link below:

http://www.youtube.com/watch?v=iOcAry8GxLg

Der oberste Link zeigt unsere Route(n) auf der zweitaegigen Tour,  jener darunter den Ablauf einer Rettungsuebung, wie wir sie unterwegs gemacht haben. Diesmal hatten wir Glueck mit dem Wetter, es war waehrend des ganzen Wochenendes warm und sonnig. Wie letztes Jahr um die gleiche Zeit waren wir auf dem Luganersee mit Enrico von TiKayak unterwegs. Dieses Mal zwei kleinere Touren: a) Golfo di Agno, und b) durch den “Stretto di Lavena” nach Ponte Tresa. Auf der italienischen Seite ausgiebige Kaffeepause gemacht (ich hatte eine sehr guten caffè shakerato, wie man ihn leider hier in Zuerich kaum bekommt).

Der Link unten fuehrt zu einer alten Postkarte mit dem Stretto di Lavena:

http://static2.akpool.de/images/cards/20/201885.jpg

click on the link to see an old postcard with the stretto di Lavena

Zum Abschluss des Wochenendes traf ich in Morcote noch drei Schulfreundinnen aus dem Tessin; Enricas Mann besitzt ein “Bootshäuschen” (darsena) – mit dem dazu gehoerenden Motorboot – direkt am See, in Morcote. Wer haette gedacht, dass ich nach dem Paddeln nochmals aufs Wasser gehen wuerde, dieses Mal mit Motor…! Anschliessend an die Bootstour verbrachten die vier Freundinnen, samt der Familie von Enrica, den Sommerabend am grossen Steintisch, mit Sommersalaten und Feinem aus dem Holzofen, und natuerlich mit  vielen Gespraechen, ueber heute und frueher.


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