Posts Tagged 'lake Zuerich'

first time in kayak again

There were more or less two hours today without snow or rain – and we were fortunate (and brave) enough to get on the water for a first kayak trip on the Zuerich lake exactly in these two hours. Water and air temperature about 5 degree Celsius – not my favorite temperatures, but enough for a short tour along the seaside promenade. We passed by the Tinguely machine and I told Enrico about the story of this attraction.

Tinguely machine sculpture, lake promenade

For those who are interested in how it was set up at the start, here an old video (1967):

the start of the Tinguely machine

After nearly five winter months, with too much cold days, very few sunny days, and without kayaking, it was a relief to see that I’m still able to paddle … When we came back to our starting point a chilly wind sprung up, and we were happy to get back home to warm up our feets and hands.

Anpaddeln Zuerisee bei 5 Gradlake Zuerich – it was a wintry, foggy day

handbike tours

Schoenes Herbstwetter seit drei, vier Tagen, aber es stand mir einfach nie genug  Zeit, um Kajaken zu gehen, zur Verfügung. Wassertemperatur See nur noch knapp 15 Grad, Limmat noch knapp 13 Grad Celsius – wegen meiner behinderungs-bedingten Einschraenkungen wird der Aufwand, bis ich das Kajak auf dem Wasser habe, einfach zu gross. Denn ich muss ja das Kajak, auf dem Rasen sitzend und rutschend, bis zum Wasser schleifen. Im Sommer kein Problem, aber wenn der Boden feucht und/oder kalt ist, wird das ungemuetlich.

Stattdessen habe ich in den letzten Tagen immerhin zwei kleinere Handbike-Touren gemacht (das ist etwas weniger aufwendig).

picture wheelchairnet.org

Bei der ersten, dem See entlang, konnte ich leider nur die Hinfahrt via Sports-Tracker aufnehmen, da der Akku des Mobiles vor der Rueckfahrt schlapp machte.

http://www.sports-tracker.com/#/workout/DeGu/77dbua8lnlnvjr1n

Seepromenade Utoquai

Lake Zuerich with Saffa-Insel

Nachdem ich gestern einen kleinen Eingriff  mit Lokalanaesthesie hatte, und darum noch etwas laediert bin, kam auch heute nichts Grosses in Frage. Diesmal ein Stueck der Limmat entlang. Wirklich mildes Herbst-Wetter, aber zu viele Leute, um zuegig fahren zu koennen. Daher Spazierfahrt in sehr gemaechlichem Tempo.

http://www.sports-tracker.com/#/workout/DeGu/fq0nc7krqf04gi4v

river Limmat with Landesmuseum

These autumn days would be perfect for kayak tours, but the lower water-temperatures make kayaking a little too laborious and time-consuming for me, because of my limitations. And my free time was also limited these days, so I went only for short handbike-tours. But always trying to remain near the water – the first ride near the lake (tracker recorded only one way and not the journey back), second ride near the river Limmat. I couldn’t go fast, I had to be very careful, as there were lots and lots of walkers,  prams and bicycles on the lanes. 

Zuerich – Meilen – Zuerich

Der Sommer geht dem Ende zu, ich werde vermutlich nur noch wenige Male mit dem Kajak aufs Wasser koennen. Die Paddelsaison ist, in unseren Breitengraden, kurz. Zumindest, wenn man – wie ic – aus verschiedenen Gruenden, ohne Trockenanzug paddelt. Das bedeutet, dass ich nicht mehr aufs Wasser gehen kann, wenn die Wassertemperatur unter 14 Grad Celsius faellt.

Nachdem sich der Morgen-Nebel gestern gegen 12 Uhr endlich gelichtet hatte, und ich zudem mal wieder einen freien Sonntag hatte, machte ich mich, mit dem ganzen Kajak-Kram (Paddel, Spritzdecke, Schwimmweste etc.) auf den Weg zum Trockenplatz. Ich wuerde ja gern oefter paddeln gehen, aber es hat sich herausgestellt, dass ich (zumindest wenn ich allein bin) fuer eine Ausfahrt mit fast einem halben Tag rechnen muss. Eine Dreiviertelstunde vom Zeitpunkt an, in dem ich zu Hause losziehe, bis ich das Boot ins Wasser hieven und lospaddeln kann – und eine gute Dreiviertelstunde, bis ich das Boot ausgewassert und verraeumt habe, und mit dem ganzen Material wieder zu Hause bin. Das lohnt sich nur, wenn ich weitere 1.5 Stunden Zeit zum Paddeln habe, insgesamt also mindestens drei Stunden.

In Anbetracht des vermutlich letzten Sonntags, an dem der See noch Badetemperatur (19 Grad Celsius) hat, wollte ich wieder mal eine groessere Ausfahrt machen. Es wurden dann etwa 25 km – ohne Halt! Das war nicht  so geplant, aber dort, wo ich das Kajak selbst aus dem Wasser für eine Pause haette hieven koennen, hatte es fuer meinen Geschmack zu viel Leute. Ausserdem wollte ich nicht zu spaet  heimkommen, und ich war ja so schon gut vier Stunden auf dem Wasser, immer dem (rechten) Seeufer entlang. Beim  Start, um die Mittagszeit, waren noch kaum Leute auf dem (und im) Wasser, die “Badis” (Strandbaeder) menschenleer. Bei der Rueckfahrt, am spaeteren Nachmittag, waren Badis – und Restaurants – am See recht bevoelkert, und es tummelten sich einige Schwimmer im Wasser.

Bis Kuesnacht paddelt man vor allem an mittleren und grossen Villen vorbei, mit prächtigen Rasenflaechen, auf denen man kaum je Leute sieht. Alles sehr gepflegt, aber unbelebt. Von Erlenbach an wird es vielfaeltiger,  kleinere und groessere Haeuser, alte und weniger alte, solche, die wunderbar gepflegt sind, andere, die etwas heruntergekommen aussehen. Die Ufer sind vielfaeltiger, es gibt auch Abschnitte, die fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich sind und entsprechend genutzt werden.

http://maps.google.ch/maps?q=Z%C3%BCrichsee,+Z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.295298,8.64315&spn=0.123177,0.31414&sll=47.295531,8.641777&sspn=0.123176,0.31414&oq=Zuerichsee&hnear=Z%C3%BCrichsee&t=m&z=12

Aber auch in Erlenbach geht der Ausverkauf des Ufers, wie schon an anderen Orten, weiter, das schoene alte Restaurant Schoenau steht leer und wird demnaechst zu einer (weiteren) privaten Villa… Dabei missachtet man Gesetze und Rechtsprechung: etwa den im Raumplanungsgesetz enthaltenen Grundsatz, wonach See- und Flussufer freigehalten und öffentlicher Zugang und Begehung erleichtert werden sollten…

Ich verzichte darauf, ueber weitere (unerfreuliche) Entwicklungen am Seeufer zu berichten. Trotz Allem ist es schoen, dem Ufer entlang zu paddeln. Dort, wo es weniger ueberbaut und kommerziell ist, gefaellt es mir jedoch besser. Gerne würde ich mal den oberen Zuerichsee erpaddeln (von Meilen bis Rapperswil), doch dafuer muesste ich das Boot aufs Auto laden –  somit braeuchte ich einen ganzen Tag Zeit.

Immerhin gibt es auch einigermassen gelungene Beispiele von Umnutzungen und Umbauten, etwa das Buerogebaeude, das auf dem ehemaligen Terlinden-Areal entstanden ist, unter Beibehaltung des hohen Kamins:

Kuesnacht, ex-Terlinden

Auf dem Rueckweg, etwa von Kuesnacht an, spuerte ich allmaehlich, wie das Paddeln weniger locker wurde. Meine Rumpfmuskeln machten schlapp und ich bekam zunehmend Muehe mit dem Sitzen. Sogar meine Arme (die ziemlich durchtrainiert sind) spuerte ich bereits ein wenig. Zudem hatte ich seit dem Fruehstueck nichts mehr gegessen und wenig getrunken, das machte sich ebenfalls bemerkbar.

Um so mehr genoss ich es dann, beim Trockenplatz angekommen, noch kurz im See zu schwimmen. Zuhause angekommen packte ich  nur noch das nasse Zeug aus, waermte die Reste von gestern auf – und sank, ziemlich erledigt, in meinen Sessel.

Yesterday, probably one of the last warm summer days here in Zuerich, I went from Zuerich to Meilen and back, with my kayak. That means about 25 km – without a break. As I was paddling alone it would have been difficult for me to take my kayak out of the water in most of the – more or less accessible – places. Besides in this part of the lake there are mostly private houses and mansions, so you don’t have many possibilities to “debark” anyway.

On the very last part of my way back a felt a lot of muscles, especially the trunk muscles… So after “clearing and grubbing” the kayak stuff I had a very lazy evening at home  😉


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