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nach Berlin-Spandau …

… dem Mauerweg entlang:

Der Berliner Mauerweg kennzeichnet den Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen zu West-Berlin. Er fuehrt über rund 160 Kilometer um die einstige Halbstadt herum. In den meisten Abschnitten verlaeuft die Radroute auf dem ehemaligen Zollweg (West-Berlin) oder auf dem Kolonnenweg, den die DDR-Grenztruppen für ihre Kontrollfahrten angelegt hatten.

Ich bin nur einen kleinen Teil de Weges geradelt, meist entlang von Feldern, oder auf Waldwegen. Was heute (in diesem Bereich) idyllische Natur ist, war ueber Jahre hinweg ein Streifen Land, auf dem man sich besser nicht bewegte. Es sind viele Menschen dort umgekommen, auf der Flucht, oder auch weil sie sich irrtuemlich im Gebiet aufhielten.

Mauerreste gab es auf der Teilstrecke, die ich gemacht habe, allerdings keine, aber einige ehemalige Wachtuerme der DDR-Grenzer.

Auf dem Rueckweg dann wieder der Havel entlang, und zwar auf dem Gebiet von Spandau, insbesondere der Spandauer Altstadt.

watergate Spandau

Der Havel entlang gibt einen Bereich mit sehr vielen wirklich schoenen Neubauten, ein Vorzeigequartier, mit vielen Wohnungen, Seniorenzentrum, Parks, Radwegen und Sportmoeglichkeiten, die Wasserstadt Berlin-Oberhavel:

Wasserstadt

Nach diesen 47 km bei hochsommerlicher Temperatur bin ich jetzt aber reif fuer eine Dusche, mit anschliessendem Abendessen und dann Ausruhen!

Havelland

Seit gestern bin ich im Havelland: im Land Brandenburg, westlich von Berlin, an Sachsen-Anhalt grenzend. Hier war ‘Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland’ zu Hause, der aus dem Gedicht, der so freigiebig mit seinen Birnen war.

Dallgow map

Die Pension, in der ich drei Naechte bleibe, liegt nahe einem ehemaligen Truppenuebungsplatz (heute Naturschutzgebiet). Das Gelände der Döberitzer Heide, wurde bis 1992 etwa 300 Jahre lang als militärisches Manöverareal genutzt, zuletzt von den Russen (nach dem Zweiten Weltkrieg zunaechst als Fluechtlingslager genutzt, übernahm die Rote Armee 1947 das Areal. Bis zu 20.000 Soldaten waren dort untergebracht. Erst 1992 wurden die russischen Truppen abgezogen).

Am Sonntagabend wird in der (Radler-) Pension kein Abendessen angeboten, ich bin daher in den kleinen Ort geradelt und habe beim ehemaligen Bahnhofgebaeude gegessen:

Toro Negro

Das Angebot: ziemlich fleischlastig, aber ich bekam einen feinen Salat (mit gebratenen Champignons und Fleischstreifen).

lake Glienicke

Am folgenden Tag habe ich einen groesseren Ausflug mit dem Bike an den Glienickersee und die Havel (Nebenfluss der Elbe) gemacht. Am Morgen bei (noch) angenehmer Temperatur entlang von Feldern, auf Radwegen. Es waren nur wenige Radler unterwegs.

IMAG0100along fields

IMAG0101gps and map on my bike

IMAG0104lake Glienicke in the morning

IMAG0106die Havel

western side of the Havel

western side of the Havel

Am Nachmittag wurde es dann recht heiss. Ich konnte am freuehen Nachmittag nicht widerstehen und habe ein Bad in der Havel bei Gatow genommen, auch wenn das Wasser im Glienickesee sicher sauberer gewesen waere. Dafuer gibt es dann heute Abend eine ausgiebige Dusche im Hotel.

Idylle an der Havel

Idylle an der Havel

Gestern Abend und heute Nachmittag wieder mal Probleme mit dem Internet (wie so häufig gibt es zwar WiFi gegen Bezahlung, aber es funktioniert nur teilweise).

Naja, es wird halt in den naechsten Tagen (wohl auch in Stralsund) im Blog unregelmaessige Beitraege geben, und gewisse Informationen kann ich von hier aus gar nicht aufrufen und darum auch nicht im Blog verwenden.


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